Aus 2 wird 3!
Heute möchte ich ein Thema ansprechen, dass bei vielen Familien den Alltag bestimmt. Sobald eine Partnerschaft durch die Geburt eines Kindes bereichert wird, stellt sich oft die Frage, wer arbeitet weiter, wie teilen wir den Haushalt auf? Wie gehen wir mit der zeitlichen Mehrbelastung um?
Im Grundsatz ist es einfach. Reden ist der Schlüssel. Jeder Partner muss sagen, welche Vorstellungen er hat und man sollte erst mal schauen wo die gemeinsamen Schnittmengen sind. Vielleicht möchte ein Elternteil sowieso gerne beim Kind bleiben. Dann erübrigt sich die Thematik um die Elternzeit sowieso. Man kann Fragen welche Möglichkeiten bietet der Arbeitgeber an? Mittlerweile ist es auch möglich die Betreuung aufzuteilen. Ich würde raten, sich in keine Rolle drängen zu lassen. Ich kann allen den Tipp geben, das für und wieder abzuwägen und dann gemeinsam zu entscheiden.
Nach der abgestimmten Aufteilung ist es wichtig auch weiterhin miteinander im Gespräch zu bleiben. Klappt alles ? Fühlt sich jeder in der Rolle wohl? Haben sich die jeweiligen Vorstellungen bestätigt oder besteht Optimierung? Wie kann ich den anderen unterstützen. Finde ich gut wie der Partner bestimmte Dinge macht? Und wieder heißt es Reden!
Ich zum Beispiel war 1 Jahr zuhause, für mich war das super und ich konnte es total genießen. Mein Mann hat 2 Monate Elternzeit genommen und die Eingewöhnung in die Kita gemacht. Diese Zeit hat die Beziehung unserer Tochter zu Ihrem Vater enger werden lassen und die Eingewöhnung für meine Tochter deutlich einfacher gemacht. 😉Wichtig war auch hier wie immer sprechen. Wie sind die jeweiligen Vorstellungen des Partners? Es gilt wieder Kompromisse zu finden.
Denkt immer daran ein Kind kann sich nur so gut entwickeln wie seine Eltern es zulassen.
Lernt ein Kind von Anfang an, dass eine Abstimmung und ein Gespräch der Eltern zu vielen Themen normal ist, kann es im späteren Leben auch mit Geschwistern, Freunden, Arbeit, Vereinen und verschieden Sichtweisen verstehen und gemeinsame Lösungen und Kompromisse finden.
Als Tipp für Alle, manche Dinge die man von den eigenen Eltern übernimmt sind gut. Es gibt aber auch Dinge die macht man obwohl man nicht überzeugt ist, dann ist es auch erlaubt, Dinge anders zu machen. Vater und Mutter sollten gemeinsam entscheiden. Von den Großeltern kann man Sichtweisen anhören aber die Verantwortung für die Erziehung liegt bei den Eltern. Außerdem kann man nicht für alle Kinder die gleichen Maßstäbe setzen. Es gibt verschieden Vorlieben, Talente und Charaktere, die sollten beim Dialog berücksichtigt werden.